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1. Pädagogische Ziele – Bezug zur Schulkultur

  • Das Lernen wird in die Hände der SchülerInnen gelegt.
  • Jeder kann sein Arbeitstempo und seinen Lernrhythmus selbst bestimmen.
  • In einer Klasse können zur gleichen Zeit unterschiedliche Dinge getan werden.
  • Jeder entscheidet, wann er welche Aufgaben bearbeitet.
  • Jeder kann aus einem Angebot auswählen und eigene Schwerpunkte setzen.
  • Jeder kann den Rhythmus von Konzentration und Entspannung selbst bestimmen. Lernwege und -fortschritte sind transparent und erleichtern gezielte Lernberatung.
  • Individuelle Interessen und Motivationslagen können / sollen berucksichtigt werden.
  • Die AP-Arbeit soll die SuS darin stützen, sich selbstverantwortlich Ziele zu setzen, sich fur deren Erreichen anzustrengen und dies am Ende der Woche zu reflektieren.

2. Bezug zur Stundentafel

Die 6 bis 7 AP-Stunden setzen sich wie folgt zusammen:
Die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch geben i.d.R. eine Stunde aus der Stundentafel in den AP; je nach Jahrgang und Absprachen fließen weitere Stunden aus dem Bereich Wahlunterricht, Selbstständiges Lernen sowie Profil und Ergänzung in den AP.

3. Stellenwert für den Stundenplan

Die AP-Stunden liegen aus pädagogischen Gründen vorzugsweise im ersten Stundenblock. Grundsätzlich beginnt und endet die Woche für die Klassen mit einer AP-Stunde. Die erste AP-Stunde am Montag dient der Orientierung, die letzte schließt die Woche ab, es ist Gelegenheit, einzelne SuS präsentieren zu lassen. Eine AP-Wochenstunde ist für den Klassenrat vorzusehen.

4. Organisatorische Rahmenbedingungen

Der AP einer Woche gilt jeweils von Montag bis Freitag. (Ausnahmen sind im Wochenplanzeitraster geregelt) Im Falle von Krankheit kann bis Montag nachgearbeitet werden. Für den Fall, dass die Aufgaben nicht bis Montagmorgen vorliegen, haben die Lehrkräfte die Möglichkeit, ihre SuS am Montagnachmittag um 14:30Uhr zu Frau Grosch auf den Marktplatz 8 zu schicken. Dort haben sie die Gelegenheit Versäumtes nachzuarbeiten. Organisatorische Absprachen dazu werden im Jahrgang getroffen.

Jg. 5 und 6

Zur leichteren Orientierung für SuS sowie die Lehrkräfte wechselt die Papierfarbe des APs
i.d.R. wöchentlich nach einem von der SL vorgegebenen Farb-Zeitraster. Die APs werden im Din A4 Format am Montag in der 1. Stunde in „Mein Buch“ eingeklebt.

Ab Jg. 7:

Das Farbkonzept orientiert sich nicht mehr am Wochenrhythmus sondern an den
Fächerfarben: rot=Deutsch, blau=Mathematik, orange=Englisch. Die einzelnen Papierstreifen kleben die SuS am Montagmorgen in „Mein Buch“.

Aufbewahrung der APs ab Jg. 8:

Die farbigen Papierstreifen werden gelocht und in der jeweiligen Fachmappe zu den
jeweiligen Aufgaben abgeheftet.

5. Aufgaben der Lehrkräfte

Die (Fach-)Lehrkräfte sind dafür verantwortlich, dass am Montagmorgen um 8:30Uhr die AP-Aufgaben griffbereit auf den Schreibtischen der Klassen liegen.

In Jg. 5 und 6 schicken die Fachlehrkräfte ihre Aufgaben an die Klassenleitungen, die den AP
ausdrucken und am Montagmorgen der Klasse vorlegen.

Die AP-Aufgaben stehen in direktem Bezug zum sonstigen Fachunterricht. Die jeweilige
Fachkraft ist für die Einbindung der AP-Aufgaben in den Fachunterricht verantwortlich. Weitere Absprachen obliegen den jeweiligen Jahrgängen.

6. Aufgaben der SchülerInnen

Unter „Aufsicht“ der gerade unterrichtenden Lehrkraft heften die SuS am Montagmorgen
ihren AP in „Mein Buch“ oder heften (ab Jg. 8) die jeweiligen Fächer-Aufgabenstreifen in die
Fachmappen.
Soweit die SuS mit dem Grundprogramm fertig sind, sollen sie die Erweiterungsaufgaben
bearbeiten.
Leistungsstarke SuS können im Einzelfall auch sofort mit den Erweiterungsaufgaben
beginnen.

7. Leistungsbewertung

Die im AP erbrachten Leistungen gehören zum jeweiligen Fach, und zwar zum Bereich der „sonstigen Mitarbeit“. Die Leistungen im AP sind also auch Bestandteil der Lernentwicklungsberichte bzw. Zeugnisse.